Von Adelaide nach Darwin: Zehn unvegessliche Erlebnisse am Explorers Way

Der Explorers Way ist eine der ikonischsten Routen durch das australische Outback und zeigt den Kontinent in seiner ganzen Vielfalt mit üppigen Weinanbaugebieten, rot-braunen Felsformationen und tiefgrünen Tropenwäldern. Von Adelaide aus führt er am Clare Valley und am Barossa Valley vorbei zu den Flinders Ranges, Coober Pedy und Uluru bis ganz in den Norden nach Darwin.

Damit das Abenteuer direkt beginnen kann, gibt es auf der neuen offiziellen Explorers Way Website viele weitere spannende Vorschläge für mögliche Zwischenstopps sowie eine interaktive Karte, die auch offline verfügbar ist, um alle Infos im Outback bequem abzurufen.

  1. Im Labyrinth verlieren

Das Clare Valley ist eines der ältesten Weinanbaugebiete Australiens, bekannt für seinen Riesling und mehr als 50 Kellereien wie Annie’s Lane und Pikes Wines. Auf dem Weg zu diesen Gaumenfreuden lohnt sich ein Zwischenstopp im Mintaro Maze.

  1. Auf den Spuren der Aborigines wandeln

Wilpena Pound liegt im Süden des Flinders Ranges Nationalpark. Auf einer riesigen Fläche von 8×17 km bietet dieses natürliche Amphitheater einige beeindruckende Wanderhighlights wie St. Mary’s Peak mit einer beeindruckenden Aussicht über Wilpena Pound oder Arkaroo Rock, eine wellenartig geformte Felshöhle. Die ist definitiv ein Must-See für jeden, dem Kultur kein Fremdwort ist! Die Malereien geben spannende Einblicke in die Legende der Traumzeit und nehmen mit auf eine Zeitreise in die Geschichte der Aborigines.

  1. In die Sterne schauen in Arkaroola

Arkaroola ist die Anlaufstelle, wenn es um Öktourismus geht – und um Sterne. In drei Sternwarten haben Amateure und Profis die Gelegenheit, sich in der Schönheit des Sternenhimmels der südlichen Hemisphere zu verlieren. Das sollte man sich unter keinen Umständen entgehen lassen!

  1. Ein Pint in der kleinsten Siedlung Australiens trinken

William Creek ist mit circa zehn Einwohnern die kleinste Siedlung Australiens und liegt inmitten der größten Rinderfarm der Welt: Anna Creek Station. Der kleine Ort ist ein beliebter Zwischenstopp für Reisende. Von hier aus starten die Scenic Flights zum Lake Eyre und hier ist die einzige Tankstelle zwischen Marree, Coober Pedy und Oodnadatta. Das eigentliche Highlight ist aber der entlegenste Pub Australiens: der William Creek Pub. Viele Reisende haben sich hier schon mit persönlichen Notizen, Geldscheinen und vielem mehr verewigt – so what are you waiting for?

  1. Eine Nacht unter Tage verbringen in Coober Pedy

In der Opal-Haupstadt Coober Pedy findet das Leben unter der Erde statt. Nicht ohne Grund: Tagsüber wird es dort so heiß, dass es im Untergrund schlichtweg „cooler“ ist. Um diesen Underground-Lifestyle lohnt sich eine Übernachtung im „Fire in the Stone Dugout“ bekannt aus der Netflix Serie „Instant Hotels“. Hier bekommt man neben zwei Superhosts auch das Gefühl, bei den Feuersteins zu Gast zu sein – ein einmaliges Erlebnis in jeder Hinsicht. Wer ein Hotel einem Airbnb vorzieht, ist beim Desert Cave Hotel an der richtigen Adresse und kann hier die Abende entspannt verbringen. Neben einer Untergrund-Bar lockt das Hotel mit angenehm kühlen Hotelzimmer – natürlich auch unter Tage!

  1. Bush Food vor der Kulisse des Uluru probieren

Inmitten der roten Wüste, am 500 Millionen Jahre alten Uluru, entsteht im Rahmen des Dinner-Erlebnisses „Tali Wiru“ („schöne Düne“) eine Oase. Erstklassige Köche servieren unter freiem Himmel ein Fusion-Menü mit einzigartigen Zutaten aus dem Outback, so genanntem „Bush Tucker“. Dabei trifft Wallaby-Fleisch auf Buschtomate, Davidson-Pflaume oder Quandong. Eine stimmungsvollen Didgeridoo-Einlage und ein Crashkurs zu Sternenbildern und ihrer Bedeutung darf natürlich nicht fehlen.

  1. Den Garten Eden suchen

Den Rand der Schlucht im Kings Canyon zu erwandern gehört zu den unvergesslichsten Erlebnissen im Roten Zentrum. Nach einer sechs Kilometer langen Tour wartet sogar der Garten Eden auf die Wanderer. Wer in die Schlucht hinabsteigt und den Schildern folgt, erreicht einen pittoresken Naturpool umgeben von uralten Zikaden. Ein Sprung ins kühle Wasser mit anschließendem Picknick am Outback-Sandstrand des „Billabong“ garantiert anhaltende Erholung.

  1. Aborigine-Kunst bewundern

Alice Springs ist ein Mekka für Interessierte an Kunst, Kultur und Lebensart der Aborigines. Zu den umfangreichsten Galerien zählt Yubu Napa, was in der Bulgul-Sprache sowohl „schön“ als auch „tue das Richtige“ bedeutet. Neben Kunstwerken etablierter Aborigine-Künstler präsentiert Yubu Napa Gemälde, Glaskunst, Töpferei, Schmuck und weitere Kunstgegenstände von aufstrebenden zeitgenössischen Malern. Ihnen können Besucher im angeschlossenen Kunststudio über die Schulter schauen und sich die Bedeutung der weltberühmten Punktzeichnungen erklären lassen.

  1. Im Outback abtauchen

Inmitten des Elsey National Park wartet ein kleines Paradies: Die Thermalquellen Mataranka Springs und Bitter Springs sind eingerahmt von Palmen und glitzern tiefblau und türkis. Ein massiver Kalksteinboden bildet ihr Fundament und sorgt für ein faszinierendes Farbspiel. Bei Wassertemperaturen von 32 Grad Celsius lässt es sich entspannt baden. Nicht weit entfernt befindet sich ein weiterer Naturpool, die Katherine Hot Springs. Neben einem Bad in den heißen Quellen lohnt sich ein Abstecher zum Roper River für eine Kanutour durch die idyllische Natur.

  1. Unvergessliche Sonnenuntergänge in Darwin erleben

Darwin gilt aufgrund seiner Lage ganz im Norden als „Tor zu Australien“. Die tropische Hauptstadt des Northern Territory lockt mit australisch-entspannter Atmosphäre, vielfältigen Kultur- und Unterhaltungsangeboten sowie wunderschönen Sonnenuntergängen. Das Naturschauspiel lässt sich am besten im Rahmen der Mindil Beach Sunset Markets bestaunen, wo es in der Trockenzeit donnerstags und sonntags Foodtrucks mit Spezialitäten aus aller Welt, Kunst-, Schmuck- und Souvenirstände sowie Live-Musik gibt. Vom Strand nebenan haben Besucher den perfekten Blick auf die untergehende Sonne.

 

Foto: TourismNT, David-Anderson