150 Tage später: Nationalpark auf Kangaroo Island wieder eröffnet

Die Natur kehrt zurück

150 Tage ist es her, dass die letzten Feuer auf Kangaroo Island erloschen sind. Die von den Buschbränden Anfang des Jahres stark betroffene südaustralische Insel erholt sich zusehends von den Bränden: die Pflanzen sprießen wieder in lebendigem grün, gerettete Koalas sind wieder bereit für die Wildnis und der Flinders Chase Nationalpark ist seit dem 04. Juli wieder für Besucher geöffnet. Reisende können so wieder beliebte Attraktionen wie die Remarkable Rocks oder Cape de Couedic mit dem Admirals Arch besuchen, sich selbst ein Bild von den Ausmaßen der Feuer machen und sehen, wie schnell sich die australische Vegetation erholt.

Vereinzelt stehen noch verbrannte Bäume und Sträucher, dennoch erholt sich die Natur beeindruckend schnell von den Bränden, die Anfang des Jahres auf der Insel in Südaustralien gewütet haben, wie dieses Bild von Kangaroo Island Wilderness Tours von Anfang März zeigt.

Auch die Aufräumarbeiten betroffener Privatgrundstücke und Farmen sind abgeschlossen und neue Gebäude befinden sich in Planung. Das Luxushotel Southern Ocean Lodge wurde vollständig vom Feuer zerstört, aber auch hier ist das Grundstück geräumt und die Planung für den Wiederaufbau in vollem Gange.

Koalas werden wieder in die Freiheit entlassen

Während der Buschfeuer nahm der Kangaroo Island Wildlife Park viele verletzte und vertrieben Wildtiere auf, darunter über 600 Koalas, und versorgte sie. Nun können sie endlich wieder zurück in ihr gewohntes Habitat.

Als ob nie etwas passiert wäre, sitzen diese beiden Koalas auf den Ästen eines Eukalyptusbaums. Nikki Redman von Kangaroo Island Odysseys nimmt Koala-Fans sogar mit auf eine virtuelle Tour, um die flauschigen Bewohner Australiens zu entdecken. Neben dieser Koala-Expedition können mit Exceptional Kangaroo Island noch andere Bewohner Südaustraliens beobachtet werden: die Seelöwen in Seal Bay.

Zur Unterstützung von Kangaroo Island gibt es jetzt sogar eigens einen Bushfire Recovery Gin. Die Twenty Third Street Distillery spendet 100 Prozent der Erlöse für die Rehabilitation von Wildtieren auf Kangaroo Island.

 

Foto: Nikki Redman Kangaroo/Island-Odysseys